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KONTAKT:

St. Ansgarii Gemeinde
Schwachhauser Heerstr. 40
28209 Bremen

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st.ansgarii@ich-will-keinen-spamkirche-bremen.de

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montags, mittwochs, donnerstags,
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dienstags: (nicht in den Schulferien!)
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freitags:10.00 - 13.00 Uhr

Pastorin
Ulrike Oetken
Telefon: 0421 / 347 82 94
Durchwahl im Gemeindehaus
Telefon: 0421 / 841391-20
Fax: 0421 / 841391-10
- außer montags -

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Sprechstunde im
Gemeindehaus:

jeden 1. Mittwoch
8.30 - 9.30 Uhr

Kantor
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Während des Krieges ausgelagert und daher erhalten ist nicht die eigentliche Orgel der alten St. Ansgarii-Kirche, sondern nur der sogenannte Orgelprospekt, d.h. all die Schnitzereien und Figuren, die dem Instrument das Gesicht geben, indem sie die vorderen, ansehnlichsten Pfeifen einrahmen. Von der Orgel selbst sah man stets nur den geringsten Teil. Der bei weitem größere Teil der hölzernen und metallenen Pfeifen war und ist hinter dem Prospekt verborgen.

Der Orgelprospekt stammt ohne die beiden äußeren Türme aus dem Jahre 1611, als der aus Verden stammende Marten de Mare mit dem Bau einer Orgel für St. Ansgarii beauftragt wurde. Dieser Mittelteil des Prospekts ist mit den verschiedensten Ornamenten, mit Masken und Halbfiguren verziert - vom reich verzierten Volutenknauf unten bis zu den bekrönenden Aufsätzen über dem Haupt- und Schwellwerk. Den Schnitzern standen für diese Arbeiten üblicherweise Musterbücher oder auch gestochene Vorlagen zur Verfügung. Auf dem sogenannten Rückpositiv sind flankierend zwei Herolde mit Fanfaren aufgestellt, die im Rücken nicht ausgearbeitet, sondern ausgehöhlt sind. In der Mitte steht, wahrscheinlich von einem späteren Schnitzer ausgeführt, König David mit der Harfe, dessen Musik schon seinen königlichen Amtsvorgänger Saul von düsteren Gedanken befreit hatte. Lobgesänge klingen auch in den verschiedenen Schriftzeilen am Orgelprospekt an.

Ergänzt wurde die Orgel 1736 durch Reiner Caspary um zwei sogenannte Pedaltürme, deren Ornamentschmuck, weniger variantenreich als der ältere Teil, lediglich aus Blattranken und sogenanntem Rollwerk besteht. Die Farbigkeit des Orgelprospekts entspricht heute wieder der alten, ursprünglichen Fassung.

Problematisch ist und war die Anbringung des etwa 14 Meter hohen Prospekts in der hohen Kirche. Geschaffen für einen Raum mit spitz zulaufenden Gewölben, beansprucht der Orgelprospekt unter der flachen Decke eine enorme Raumhöhe. So war das Hauptwerk am alten Standort etwa 2,50 m höher angebracht, als im neuen Raum. Dadurch, dass man es in der neuen Kirche notgedrungen tiefer setzte, lagen Haupt- und Schwellwerk zu sehr im Klangschatten des Rückpositivs und auch der Emporenbrüstungen. Diese Nachteile auszugleichen hat man bereits 1975/76 begonnen und 1994 fortgeführt. Die Überarbeitung der Orgel wurde von den Kantoren an St. Ansgarii, Prof. Gebhard Kaiser und Prof. Wolfgang Mielke, konzipiert und begleitet.

 Das heute den alten Prospekt ausfüllende Orgelwerk wurde 1958 von der Firma Alfred Führer, Wilhelmshaven, gebaut und ist nicht nur das bisher größte Instrument, das diese Werkstatt verließ, sondern auch die größte vollmechanische Orgel in Bremen. Ihre 4427 Pfeifen in 61 Registern werden auf vier Manualen und Pedal gespielt.

Anlässlich des 50jährigen Orgeljubiläums im Sommer 2008 ist ein 56seitiger Bildband zur Orgel erschienen.
Der Bildband beinhaltet einen geschichtlichen Abriss von Prof. Uwe Pape, etliche Photographien u. a. und ist zum Produktionspreis (Euro 5,-) im Gemeindebüro der St. Ansgarii-Gemeinde erhältlich.

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